Irgendwie schien der gestrige Tag unter Beruecksichtigung der fuer deutsche Verhaeltnisse leicht aussergewoehnlichen Rahmenbedingunen ohne besondere Vorkommnisse mit besonderem Unterhaltungswert zu verlaufen.

Bekannlich soll man aber den Tag nicht vor dem Abend loben, denn am selbigen klopfte es an meiner Haustuer und mein Nachbar Marc stand etwas aufgewuehlt da. Er erzaehlte mir, dass er grad duschen gehen wollte, sich in unserem Bad aber eine nicht gerade kleine Schlange befindet.

Ja, geilo! Ich schnappte mir meine Kamera und machte erstmal ein paar Fotos von dem gut 1,5 m langem Geraet. Anschliessend kam dann aber der etwas ernstere Part. Wie werden wir das Vieh jetzt los?

Es gab drei Optionen:

– Ranger anrufen und die Schlange einfangen lassen? Zu langweilig!

– Totschlagen und an die Hunde verfuettern? Die waren schon satt.

– Sie einfach vertreiben? Ja, aber wie?

Ich zog mir erstmal Schuhe und eine lange Hose an. Anschliessend bewaffneten wir uns (natuerlich zum Selbstschutz) mit zwei Schaufeln. Marc wollte das Bad irgendwie nicht mehr betreten.

Bevor ich mich also ins Vergnuegen stuerzte, erklaerte ich ihm noch schnell, dass ich keine Krankenversicherung habe und er mich nach einem Biss einfach zu den Krokodilen in den Fluss werfen solle, bevor ich mein ganzes Geld im Krankenhaus lassen muesse.

Mit meiner Schaufel wagte ich den ersten Vorstoss, rueckte das Schraenkchen ab und was dann geschah, koennt ihr

>Im Video sehen<

Die Schlange verkroch sich dann auf eine Mauer und wenn sie nicht gestorben ist, wird sie einem von uns die naechsten Tage bestimmt mal wieder einen Schreck einjagen 🙂