Nachdem ich seit Tagen gefuehlt nur noch ueber Toeten und getoetet werden schreibe, will ich heute endlich mal ueber was harmloseres berichten.

 

Die Sonne ist untergegangen und der Horizont hat sich glutrot verfaerbt. Ist das nicht schoen?

Oh, wartet. Die Sonne ist bereits vor 2 Stunden untergegangen…und zwar nicht in der Himmelsrichtung, wo der Horizont sich rot verfaerbt hat…

Immerhin ist zwischen uns und dem offensichtlich nicht gerade kleinen Buschfeuer ein breiter Fluss. Also lass fackeln, Amigo.

Ich moechte auch ausdruecklich betonen, dass weder mein Chef, noch ich, etwas damit zu tun haben.  Was jedoch nicht heisst, dass wir unser krankes Hobby aufgegeben haetten.  Ganz im Gegenteil.

Vergangene Woche hat der Sohn meines Bosses mal ein wenig hinter unserem Schuppen aufgeraeumt*.

*Definition „aufgeraeumt“: Drei Tage mit dem Gabelstabler tonnenweise Material bewegt. Bei der Gelegenheit sind unter anderem drei Auto(wrack)s aus den 80er Jahren, verschiedenes Gartengeraet, ein Autoanhaenger, ein 10.000 Liter Tank und massig anderer Ramsch  entsorgt worden.

Da man(n) auch gleich mal die toten, umliegenden Baeume rausgerissen und ebenfalls zwei Dutzend Bienenstoecke zu entsorgen hat, sollte dies in Verbindung mit den erneut gesammelten Palmwedeln wieder ein echtes Freudenfeuer geben. Diesmal gibts leider keine Fotos, da ich der Bekloppte sein durfte, der mit dem Gartenschlauch gegen die Flammenwand ankaempfte.

Und wenn wir nicht gestorben sind…dann brennen wir auch morgen noch 🙂