Seit ich hier bin sind am Horizont Rauchschwaden aus wechselnden Richtungen nicht zu uebersehen. Mittlerweile ist das kein ungewohnter Anblick mehr.
Taeglich steht hier irgendwo der Busch in Flammen. Verstaendlicherweise, denn seit Anfang April hat es hier nicht mehr geregnet. Manche Braende versucht man mit Feuerschneisen und anderem Gedoens unter Kontrolle zu bringen, andere laesst man einfach brennen, da es im weiten Umkreis nichtmal etwas strassenaehnliches gibt.
Auch heute Abend liess sich bei einem gemuetlichen Zigarettchen beobachten, wie sich die Buschlandschaft einer nahegelegenen Huegelkette in Asche verwandelt. Da sich leider ein paar Baeume ins Bild gestellt haben, konnte ich das eigentliche Feuer leider nicht dokumentieren.
Wir haben hier nichts zu befuerchten, da mein schnarchnasiger Kollege Gordon gestern waehrend der Fahrt eine Wasserleitung uebersehen und das angrenzende Papayafeld in eine Sumpflandschaft verwandelt hat. Naja, fuer den Notfall hab ich ja noch Flossen und Schnorchel im Handgepaeck.
