Nathalies Aufruf nicht dauernd Feuer zu machen sind wir nun gefolgt und suchen nach einem neuen Hobby.

 

Wie ich bereits erwaehnt hatte, ist die Gegend nicht nur selbsterklaertes Territorium unserer Vierbeiner, sondern scheinen sich hier auch einige Hundertschaften von Kakadus wohl zu fuehlen.

 

Sie haben deutlichen Gefallen an den uerberreifen Papayas sowohl an den Baeumen, als auch auf dem Boden gefunden. Neulich haben sie den Bogen jedoch ueberspannt. Als die werten Damen UND Herren Kraechzhals scheinbar keine geeigneten Fruechte mehr finden konnten, packte sie der Frust, was dazu fuehrte, dass sie nicht nur unsere Jungbaeume killten, sondern ebenfalls gleich noch die Bewaesserungsschlaeuche durchbissen. Ein Sprinkler fehlte sogar komplett.

 

Und wenn ich sage, dass sie die Jungbaeume gekillt haben, meine ich damit nicht, dass sie die Blaetter abgefressen haben, sondern einfach mal gezielt alle Staemme durchgebissen, die Monster.

 

Das Mass war voll und es war an der Zeit andere Seiten aufzuziehen. Aus einer der vollgestopften Abstellkammern zauberte der Sohn meines Bosses eine Gaskanone.

 

Das neue Maennerhobby war geboren 🙂

 

Angefeuert durch eine Gasflasche, gesteuert von einem Computer und klassisch gezuendet mit einem Funken gibt das ein Klangerlebnis der besonderen Art. So viel Bass hatte bisher leider keine meiner Stereoanlagen.

 

Schnell war auch eine passende Grapefruit gefunden, um den Lauf zu stopfen. Im Nachhinein erwies sich das als keine so gute Idee. Zwar kam aus dem Kanonenlauf feinster Fruchtsaft geflogen, jedoch dauerte es eine ganze Weile, bis wir die millionen Fruchtschnipsel wieder aus den Lauf bekommen haben.

 

>Hier ein Video, allerdings ohne Fruchtsauerei<

 

Einmal aufgestellt und programmiert, ballert die Kanone nun durch die Computersteuerung automatisch und das neue Hobby wurde schnell langweilig.

 

Da man die Kakadus leider auch nicht mit einem lauten Knall tot vom Baum fallen lassen darf, kehrten wir nun halt zu unserem alten Hobby zurueck und machten… …Picnic 🙂